Im Rahmen des Theatersommers am Goethe-Gymnasium hat am Donnerstag, dem 08.07.2010, um 19.30 Uhr im PZ des Goethe-Gymnasiums die Aufführung der Theater-AG von Frau Falk stattgefunden: Das Stück basiert auf dem Jugendroman „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke und wurde von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 6 bis 11 in ein Bühnenstück umgeschrieben.
Nachdem ihre Mutter verstorben ist, sollen die beiden Waisenkinder Bo und Prospa voneinander getrennt werden: Ihre Tante Esther will zwar die fünfjährige Bo aufnehmen, deren ältere Schwester dagegen in ein Internat stecken. Deshalb reißen die beiden aus und schlagen sich von Hamburg nach Venedig durch, wo sie sich der Straßenkinderbande des „Herrn der Diebe“ anschließen. Esther Hartlieb beauftragt jedoch einen Privatdetektiv mit der Suche nach ihren Nichten. Der Herr der Diebe erhält einen mysteriösen Auftrag: Er soll eine Pferdemähne, die zu einem alten Karussell gehört, stehlen. Die Bande erlebt ein aufregendes Abenteuer mit einem überraschenden Ende.
Über die zahlreichen BesucherInnen haben sich die Mitglieder der Theater-AG sehr gefreut.
Fotos von den Proben:
Am 29.06.2009 wurde um 20.00 Uhr das Stück
"Dr. Jekyll und Mr. Hyde" präsentiert.
London im 19. Jahrhundert. In den Gassen der Stadt lungern Straßendirnen, Stadtstreicher und dunkle Gestalten. Der respektierte Dr. Jekyll zieht sich immer mehr aus der Londoner Gesellschaft zurück und verbringt seine Zeit mit wissenschaftlichen Experimenten, dafür streift der mysteriöse Mr. Hyde durch die Gassen und verbreitet Angst und Schrecken. Jekylls Freunde, der Anwalt John Utterson und der Arzt Hastie Lanyon sehen eine Verbindung zwischen dem Verschwinden ihres Freundes und dem Auftauchen des Fremden. Gemeinsam stellen sie Untersuchungen an und kommen schon bald zu einem grauenvollen Verdacht. Derweil verstrickt sich ihr Freund immer tiefer in seine Forschungen und sieht schon bald keinen Ausweg mehr....
Was wir bisher aufgeführt haben, ist hier dargestellt.
2009: Zwei Weihnachtsgeschenke
(Schülerinnen und Schüler der Stufen 6 und 7)
Es ist der Tag vor Weihnachten in einer der Millionenstädte von Amerika. Alle sind schon in Weihnachtsstimmung, außer das jungvermählte Ehepaar Jim und Della. Sie haben nämlich kein Geld, um sich gegenseitig zu beschenken. Beide sind verzweifelt, bis Della die rettende Idee hat, wie sie ihr erstes gemeinsames Weihnachten doch noch zu einem schönen Fest machen kann. Und auch Jim fällt etwas ein, wie er seiner Della eine unvergessliche Freude bereiten kann...
„Ein Weihnachtsstück im Sommer?“, werden sich vielleicht einige fragen. Wir hätten es gern im Dezember aufgeführt, doch die Proben waren aufwendig, sodass wir die Zeit bis jetzt nötig hatten. Texte lernen, Sprechtraining, Bewegungsübungen und einiges mehr – das war in den letzten Monaten für die Schülerinnen und Schüler der AG in ihrer Freizeit Programm.
Zudem denken wir, dass es in diesem Stück um mehr geht als nur um Weihnachtsgeschenke: Es geht um wahre Liebe und Uneigennützigkeit, um Entsagung und Selbstlosigkeit. Diese Werte sind nicht nur zu Weihnachten bedeutsam. Und vielleicht sollte man sich häufiger darauf besinnen, nicht nur an Weihnachten.
Darsteller:
1. Sprecher: Diana Schreiber
2. Sprecher: Carolin Uber
3. Sprecher: Diana Djamadi
4. Sprecher: Anna Lopopolo
Jim: Andreas Gorgels
Della: Miriam Schwerfeld Betty, ihre Nachbarin: Jana Vegelahn Frau Sofronie: Ines Evertz
Juwelier: Sarah Beisicht
John: Felix Wirthmüller
Charlie, Jims Arbeitskollege: Ines Evertz
2. Arbeitskollege: Sarah Beisicht
Souffleuse: Lea Wertz Lichttechnik: Annika Schmidt
2008: Das Dschungelbuch
Presse: Dschungelfieber am Goethe-Gymnasium
(von Katharina Thiefes)
Wahrhaftig, man hätte meinen können, dass man sich nicht bei stürmischem Regenwetter im fast schon überfüllten Pädagogischen Zentrum des Goethe-Gymnasiums befindet, sondern weit weg im tiefen Dschungel. Tierstimmen und ein sehr aufwändig gestaltetes Bühnenbild boten gestern den mitwirkenden Schülerinnen und Schülern des Theaterstücks „Das Dschungelbuch“ eine großartige Kulisse.
Der Unterstufenchor, geleitet von Frau Kick, der Mittelstufenchor und das Orchester unter der Leitung von Frau Baumert, die Klasse 5c mit ihrer Kunstlehrerin Frau Ernst-Kanitz und die Theater AG unter der Leitung von Frau Falk haben innerhalb eines halben Jahres in ihrer Freizeit diese Mischung aus Theaterstück und Musical auf die Beine gestellt – insgesamt waren über 60Schüler beteiligt.
Auf dem Klavier begleitet wurden die beiden Chöre von den Musiklehrerinnen Frau Kick und Frau Baumert. Besonders lustig fand das Publikum den Unterstufenchor, der als singende „Elefantenarmee“ auftrat, die immer wieder durch die Stuhlreihen marschierte. Die Choreografie der jungen Elefanten und auch die tänzerischen Einlagen für den Mittelstufenchor hatte Frau Harder mit den Schülerinnen und Schülern eingeübt.
Wahrscheinlich kennt fast jeder die Dschungelbuchverfilmung von Walt Disney. Doch Mogli, gespielt von Marc Langguth (Jahrgangsstufe 12), und den gutmütigen Braunbären Balu (Dennis Heinze, ebenfalls Jahrgangsstufe 12) auf der Bühne zu sehen war doch etwas anderes. Die beiden jungen Schauspieler verliehen der Tollpatschigkeit Balus und der Naivität Moglis, der erst noch den Dschungel und dessen Gefahren kennen lernen muss, sehr viel Authentizität und Herzlichkeit. Schnell bekommt Mogli jedoch auch die Gefahren, die in seiner Nähe lauern, zu spüren. So wird er schon baldbeim Spiel von zwei gehässigen kleinen Affen (Nils und Eric Schartmann, Klasse 5 und 7) gefangen genommen. Nur mit einer List gelingt es seinen beiden Freunden, Balu und dem Panther Baghira, gespielt von Elena Schartmann ( Jahrgangsstufe 12), ihn zu befreien. Sie schaffen es, dass die hinterlistige Schlange Kaa (Carla Schischke, Stufe 12) den Affenkönig King Lui (Nick Josten, Stufe 11) hypnotisiert. So wird Mogli glücklicherweise aus den Fängen des in ein knall oranges Kostüm gekleideten Affenkönigs befreit.
Im Mittelpunkt des Stücks steht die Frage, ob - wie der der schlaue Panther Baghiravoraussagt -Mogli eines Tages zu den Menschen zurückkehren wird, weil sie seine wahren Brüder sind, oder ob er nicht doch ein Kind des Dschungels bleiben wird. Am Ende treten in einem beeindruckenden Kampf Mogli und der böse Tiger Shir-Khan (Petra Göbbels, Stufe 12), der Mogli am liebsten fressen würde, gegeneinander an. Obwohl er den Tiger besiegt hat, verlässt Mogli schließlich den Urwald, um sich zu den Menschen zu begeben.
Als Mogli nach einiger Zeit zu den Tieren im Dschungel zurückkehrt, versöhnt er sich schließlich auch wieder mit den Wölfen, die ihn nicht mehr unter sich haben wollten. Ursprünglich waren es die Wölfe gewesen, die Mogli als kleines Kind vor Shirkan gerettet und ihn großgezogen hatten. Der Leitwolf Akela (Caroline Kaiser, Klasse 9) freut sich über Moglis Rückkehr und Baghira begrüßt ihn mit den Worten:„Du hast Freunde Mogli, die dich als das lieben, was du bist. Nur der Mensch ist des Menschen Feind.“
Das abwechslungsreiche Stück wurde von den beiden Solisten Sebastian Stein und Sabine Knirsch mit den bekannten Liedern „Versuch’s mal mit Gemütlichkeit“ sowie „Ich wär so gern wie du“ untermalt, die das aus Bläsern und Streichern bestehende Orchester begleiteten.
Immer wieder wurde das Stück durch Applaus unterbrochen und das Publikum hatte viel zu Lachen.
Die zweite Aufführung findet im PZ des Goethe-Gymnasiums statt am 21. Mai 2008 im Rahmen des Stolberger Schüler-Theater-Festivals. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Das Projekt "Das Dschungelbuch" war eine Gemeinschaftsproduktion mit den Chören, dem Bläser- und Streichorchester und einigen KunstschülerInnen. Es arbeiteten mit: Frau Baumert, Frau Kick, Frau Harder, Frau Ernst-Kanitz, Herr Pecenka und Frau Falk. Und wie immer war auch diesmal Herr Fink mit Rat und Tat dabei.
Mit Ironie und groteskem Humor Schüler des Goethe-Gymnasiums führen Dürrenmatts „Physiker“ auf
Von unserer Mitarbeiterin Vanessa Gashi Stolberg. Drei scheinbar verrückte Physiker, drei tote Krankenschwestern und jede Menge offene Fragen beschäftigten die Zuschauer im Goethe-Gymnasiums bei der Aufführung von Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“. Die Theater-AG II des Goethe-Gymnasiums unter der Leitung von Lehrerin Susanne Falk inszenierte gekonnt diesen Klassiker des modernen Dramas und begeisterte das Publikum. Dabei ließen die Schüler eigene Elemente in die Inszenierung einfließen. Sie eröffneten das Stück mit der Titelmusik des „Tatorts“ und hoben so auf ihre eigene Weise den Aspekt des Grotesken, der zentrales Element in Dürrenmatts Stück ist, deutlich hervor. Die Eingangsszene zeigt eine tote Krankenschwester (dargestellt von Lehrerin Susanne Falk ), die im Sanatorium „Les Cerisiers“ erdrosselt aufgefunden wird. Sogleich erscheinen Gerichtsmediziner, Personal des Sanatoriums, sowie Kriminalinspektor Richard Voß (Felix Bläsius), der sich dieses mysteriösen Falls annimmt. Unter Verdacht steht der Physiker Ernst Heinrich Ernesti (Nick Josten), der sich für Einstein hält. Dieser Todesfall ist jedoch nicht der erste, der sich im privaten Sanatorium von Fräulein Dr. Mathilde von Zahnd (Petra Göbbels) ereignet hat.
Eindrucksvoll
Mit Ironie und groteskem Humor inszenierten die Schüler das 1962 in Zürich uraufgeführte Stück. Für die Umsetzung der Komödie und ihre eindrucksvollen schauspielerischen Leistungen erhielten die jungen Akteure während der Aufführung immer wieder tosenden Szenenapplaus. Die wichtigsten Protagonisten sind die drei Patienten der Nervenheilanstalt, Johann Wilhelm Möbius (Dennis Heinze), Newton Herbert Georg Beutler (Elena Schartmann) und Einstein Ernst Heinrich Ernesti (Nick Josten), die scheinbar verrückte Physiker mimen. Jeder der drei verfolgt jedoch einen eigenen Plan und hat seinen eigenen Gründe für den Aufenthalt im Sanatorium.
Die zentrale Szene des Stücks bildet das Gespräch der drei Physiker im zweiten Akt, nachdem Möbius die Krankenschwester Monika Stettler (Carla Schischke), die ihm ihre Liebe gesteht, stilgerecht zur Musik von „Killing Me Softly“ erdrosselt hat. Die drei Physiker geben gegenüber ihren Mitbewohnern zu, dass sie nicht wirklich verrückt sind. Besonders eindrucksvoll war die schauspielerische Leistung von Dennis Heinze, der den Patienten Johann Wilhelm Möbius verkörperte. Er begeisterte mit seiner authentischen Darstellung. Ebenso durchweg überzeugend spielten Elena Schartmann, Nick Josten und Petra Göbbels ihre Rollen.
Das Stück kann als Frage nach der Ethik in der Wissenschaft verstanden werden. Das zum Nachdenken anregende Fazit muss lauten: Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.
2005: Das Leben des Max Mustermann
Max Mustermann, (* 12.September 1945 in München, nach anderer Quelle * 12. August 1964 ebd.), zuletzt (1981) wohnhaft in München, Heidestr. 17 (1995 aber „unbekannt verzogen") hat in Deutschland durch seinen Personalausweis bundesweite Bekanntheit erlangt.
Max Mustermann ist eine fiktive Person, deren Lebensdaten von der deutschen Bundesregierung verwendet wurden, als 1982 der Öffentlichkeit die neuen, maschinenlesbaren Personalausweise vorgeführt wurden.
„Ich führe das Leben von Millionen von Deutschen; dass das nicht immer leicht ist, das kann wohl jeder verstehen!!!"
Wer oder was ist er wirklich? Wir haben versucht, nach ausgiebigen Recherchen Licht in dieses undurchsichtige Durcheinander der Gerüchte zu bringen.
Presse:
Stolberger Nachrichten vom 11.06.2005
Die ganze Wahrheit über Max Mustermann Groteske, amüsant-spöttische Sketche der Theater AG des Goethe-Gymnasiums. Acht selbst verfasste Szenen.
VON UNSERER MITARBEITERIN JULIANE KERN
STOLBERG. Der Name Max Mustermann dient als Platzhalter auf Vorlagen für Visitenkarten, Personalausweise, Kredit- und EC-Karten. Von ihm, der fiktiven Person, ist nicht mehr bekannt als sein Geburtsdatum und seine Anschrift. Doch wer ist Max Mustermann wirklich? Was macht sein Leben aus? Dieser Frage ging die Theater-AG der Klassen 7, 9 und 10 des Goethe-Gymnasiums am Mittwoch Abend nach. Im Rahmen des 16. Schülertheaterfestivals präsentierten die Schülerinnen und Schüler dem Publikum im voll besetzten pädagogischen Zentrum der Schule "Das Leben des Max Mustermann", eine selbst geschriebene Satire.
Kishon und Tucholski
Als Grundlage für das groteske, amüsant-spöttische Stück dienten den Schülern Sketche und Episoden von Ephraim Kishon und Kurt Tucholski. Eine der acht Szenen haben die Schüler vollkommen eigenständig verfasst. Immer andere Schüler schlüpften in die Rolle des erfolglosen Pechvogels Max Mustermann, dem im Leben so gar nichts zu gelingen scheint.
Das Theaterstück beginnt mit einer Trennung. Im ehelichen Schlafzimmer findet Erika, Max’ Frau, einen aparten BH. In der Annahme, ihr Mann betrüge sie, schmeißt sie ihn vor die Tür. Nun beginnt der verzweifelte Max sein bisheriges Leben zu rekonstruieren. Eigentlich hatte er doch nie Glück. Schon als er noch ein kleines Kind war, jagte ihm Babysitterin Frau Popper mit ihren grausamen Gute-Nacht-Geschichten Angst und Schrecken ein, als wissbegieriges Schulkind trieb er nicht nur seine Eltern mit Fragen wie „Woher kommen die Löcher im Käse?" zur Weißglut. Solche Fragen entfachten im Kreis der Familie einmal einen heftigen Disput, dem schließlich fünf Teller, drei Gläser, eine Blumenvase und ein Stuhl zum Opfer fielen und der eine ganze Reihe von Anklagen und Prozessen nach sich zog.
Im Chinarestaurant, das die Eltern als Reaktion auf zwei Fliegen in der Suppe und ein ungegartes Curry-Huhn Hals über Kopf verließen, wurde der Heranwachsende allein mit dem Koch zurückgelassen, dessen besondere Spezialität das Kinderfleisch-Menü war. Nur bei der Behörde für Bauwesen hatte Mustermann einmal Glück. Völlig ahnungs- und orientierungslos übernahm er dort kurzerhand die Geschäfte von Herrn Schiwan, bis ein Kollege den Betrug aufdeckte. In weiteren Sketchen versagt Mustermann beim Profi-Wrestling oder versucht völlig vergeblich, ein Hotelzimmer in New York zu buchen. Und auch die Nachbarn, deren Leidenschaft darin besteht, andere Leute im Bett, unter der Dusche oder auf dem stillen Örtchen zu beobachten, sind ein Fall für sich. Schließlich wird Max Mustermann dann zum „erfolgreichen" Kinderbuchautor. Sein Bestseller „Theobald der Tiefseeschwamm" verkauft sich ganze zwölf Mal. Als eine Freundin seiner Frau glaubhaft versichert, dass das Dessous ein Geschenk zum Hochzeitstag sein sollte, scheint das Leben eine glückliche Wendung zu nehmen. Doch auch in dieser Situation vermasselt Max alles und springt versehentlich in die Tiefe. Dass er seine Lebensversicherung vor einem Monat gekündigt hat, ärgert die Witwe Erika ganz besonders.
Mitwirkende An der Aufführung beteiligt waren Dennis Heinze, Petra Göbbels, Elena Schartmann, Sabrina Arnd, Nick Josten, Fabian Kaesler, Mandy Wolbeck, Verena Kurth, Susanne Weelborg, Christina Cytron, Imand Soliman, Rebecca SanchezKelm, Deniza Hykolli, Felix Bläsius, Stefan Kaesmacher, Andrea Theis, Kathrin Horres, Julia Michalska, Sonja Arnd, Carla Schischke und Saskia Bläsius. Für den Ton sorgte Daniel Mertens, für das richtige Licht Timur Conrads. Jasmin Gollub versah ihre Mitschülerinnen und Mitschüler mit dem passenden Make-up. Susanne Falk leitet die Theater-AG.
2004: Der kleine Hobbit
In einer kleinen, gemütlichen Höhle in der Erde wohnte ein Hobbit. Als er eines Morgens vor seiner Tür an seiner enorm langen Holzpfeife rauchte, da kam Gandalf vorbei. Gandalf! Wenn ihr auch nur ein Viertel von dem gehört hättet, was ich gehört habe (und ich habe nur sehr wenig gehört von alldem, was es zu hören gab), so würdet ihr bestimmt höchst verwunderliche Geschichten erwarten. Bilbo wusste von alldem nichts. Er war nicht misstrauisch und sagte: „Guten Morgen!", was er ehrlich meinte! „Was meint ihr damit?", fragte Gandalf.„Wünscht ihr mir einen guten Morgen? Oder meint ihr, dass dies ein guter Morgen ist?" „Alles auf einmal", sagte Bilbo. „Aber es ist gar kein so guter Morgen', erwiderte Gandalf. „Ich habe nämlich gar keine Zeit. Ich suche jemanden für ein Abenteuer, das bestanden sein will, und es ist gar nicht so leicht, jemanden dafür zu finden." „Das kann ich mir vorstellen", lachte unser Mister Beutlin, „wir sind ruhige Leute und suchen keine Abenteuer." Damit war für ihn die Angelegenheit abgeschlossen, aber er hatte wohl falsch gedacht ...
Presse: Stolberger Zeitung vom 30.06.2004
Theater-AG des Goethe-Gymnasiums begeistert beim Schülerfestival mit einer fantasiereichen Vorstellung
VON UNSERER MITARBEITERIN SARAH SILLIUS
STOLBERG. Fantasievoll und ideenreich präsentierte sich die Theater AG des Goethe-Gymnasiums unter der Leitung von Susanne Falk bei der Aufführung ihres Theaterstücks „Der kleine Hobbit" von J. R. R. Tolkien. Den meisten Zuschauern des großen Publikums in der Schulaula war die verwandte Geschichte „Herr der Ringe“ mit Sicherheit bekannt. Durch moderne Elemente und die überzeugende Darstellung der Fantasiefiguren hielten die Schauspiel jedoch den ein oder anderen überraschenden Witz bereit.
Als eines Tages sein alter Freund, der Zauberer Gandalf (Elena Schartmann und Zweitbesetzung Dennis Heinze) an seine Tür klopft, ahnt der angesehene Hobbit Bilbo Beutlin (Andrea Wieners) noch nicht, welche Abenteuer ihm bevorstehen. Nach ersten Zweifeln lässt er sich vom Zwergenkönig Thorin Eichenschild (Daniel Mertens, Karina Kopp) und seiner Schar von 13 Zwergen als „Meisterdieb" unter Vertrag nehmen, um mit ihnen einen uralten, geraubten Zwergenschatz aus den Fängen des Drachen Smaug (Katharina Tiefes) zurückzuholen.
Und schon beginnt eine beschwerliche Reise, bei der Pferde abhanden kommen, die Zwerge unter Verletzungen leiden und in die Hände von hungrigen Trollen (Lea Schreiner, Carla Schramke, Deniza Hykolli) geraten, aus denen sie Gandalf glücklicherweise befreien kann. Mit der Hilfe dreier Bürger (Elena Schartmann, Tobias Oebel,
Worte sind der Seele Bild
Worte sind der Seele Bild ?
Nicht ein Bild! sie sind ein Schatten!
Sagen herbe, deuten mild,
Was wir haben, was wir hatten. ?
Was wir hatten, wo ists hin?
Und was ists denn, was wir haben? ?
Nun, wir sprechen! Rasch im Fliehn
Haschen wir des Lebens Gaben.