Erasmus + „Europe(an) matters – a survey on attitudes towards the EU“

Projekttreffen in Rumänien
Erasmus 2Am Sonntag, dem 06.05.18, begann morgens die Reise von Gianna, Pia, Pauline, Adrian, Daniel, Frau Pannekamp, Herrn Mager und mir nach Rumänien. Nach Zwischenstationen am Kölner HBF und am Frankfurter Flughafen wurden wir von einem rumänischen Empfangskomitee (Lehrerinnen und Schülern) am Flughafen in Cluj-Napoca (Rumänien) freundlich empfangen. Wir waren gespannt und neugierig auf die vor uns liegenden Erfahrungen. Der erste Eindruck des Landes war sehr gut. Es ist zwar anders als Deutschland, aber sehr schön. Da es nach dem Beziehen unserer Hotelzimmer schon später war und wir langsam Hunger bekamen, führten uns das Empfangskomitee zu einer großen Shopping-Mall, wie man sie auch hier in Deutschland kennt. (Bericht von Annika Fischer, 8A)

Am Montagmorgen wurden wir von denselben Lehrerinnen und Schülern abgeholt und zur Schule geführt. Dort trafen wir zum ersten Mal weitere rumänische Schüler; die Schülerinnen und Schüler des spanischen und des italienischen Teams hatten wir schon im Hotel kennengelernt. In der Schule haben sich dann alle Lehrerinnen und Lehrer der jeweiligen Länder vorgestellt und wir haben ein paar Kennenlernspiele gespielt. Am Nachmittag haben wir dann eine kleine Sightseeing-Tour durch Cluj-Napoca gemacht. Wir haben z. B. eine große Kirche besucht, ein Stück der alten Stadtmauer sowie den alten Marktplatz der Stadt, auf welchem man auch einige Überreste römischer Bauwerke sehen konnte – ähnlich wie in Aachen beim Elisenbrunnen.

Erasmus 3Die historische Stadt sah schön und gemütlich aus. Es gab viele kleine Restaurants. Die Tour endete in einem schönen und recht eleganten Restaurant an einem kleinen See inmitten des Stadtparks. Am nächsten Tag und auch an anderen Tagen haben wir an den Filmen für das Projekt gearbeitet und sehr viel über die EU durch Vorträge der Lehrer und Lehrerinnen sowie eines Professors der lokalen Universität gelernt. Aber auch über die anderen teilnehmenden Länder – aufgrund von Programmpunkten und dem Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern. Über Rumänien haben wir natürlich sehr vieles dazu gelernt, da wir ja in Rumänien waren und wir daher viel gesehen, aber auch mitbekommen haben. Zum Beispiel ist der Umgang der Lehrerinnen und Lehrern mit den Schülern in Rumänien viel strenger als bei uns. Auch rauchen die rumänischen Lehrer und Lehrerinnen vor den Schülern. Am Donnerstag stand dann ein großer Tagesausflug an, welcher unter anderem einen Besuch in einer Goldmine vorsah. Dieser Besuch war sehr interessant, aufregend und spannend, da die Mine bis weit über 100 Meter unter den Boden führte und bereits von den Erasmus 4Römern vor über 2000 Jahren angelegt wurde. Die Rumänen beuten bis zum Jahr 2006 dort Gold ab und der Bergwerksführer erzählte uns, dass ein Großteil des europäischen Goldes aus Rumänien käme. Auch erzählte er, dass der Goldabbau sehr schlecht für die Umwelt sei – bis heute ist ein Fluss rot, der durch das Gebiet fließt. Daraufhin fuhren wir nach Alba Iulia. Dies ist eine alte Festung, die viele Hinweise über die komplizierte und wechselhafte Geschichte der Region bietet. Während der Busfahrt konnten wir den großen Unterschied zwischen Cluj-Napoca als Stadt und den kleineren Dörfern sehen. Diese sind im Vergleich schon arm. Es sieht anders aus als in Dörfern bei uns. So fuhren dort noch Kutschen oder Bauern arbeiteten mit Ochsen. Auch hat fast jeder einen kleinen Gemüsegarten für sich selbst. Der Ausflug endete in einem traditionellen rumänischen Restaurant mit rumänischem Essen. Am Freitagabend, unserem letzten Projekttag hatten wir dann abends ein Festdinner mit anschließender Abschiedsparty. Dies fad in einer Art Aula der Schule statt – es war ein richtiger Festsaal. Unsere Gastgeber haben sich sehr viel Mühe gegeben: Es gab ein mehrgängiges Essen, verschiedene Getränke und es kam eine traditionelle Tanzgruppe vorbei, um für uns zu tanzen.  Wir wurden auch aufgefordert zum Tanzen. Wir hatten alle sehr viel Spaß und haben den Abend sehr genossen.

Man kann letzten Endes sagen, dass wir sehr nette neue Leute getroffen haben und viele Traditionen der Länder kennenlernen durften. Ich möchte mich im Namen von allen Schülerinnen und Schülern, die mit in Rumänien waren, bei allen Beteiligten für den schönen Austausch bedanken!

 

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Auch wir (Frau Pannekamp und Herr Mager) bedanken uns bei den Schülerinnen und Schülern für diese tolle Fahrt. Ihr habt euch sehr vorbildlich verhalten, gut mitgearbeitet und unserer Schule hervorragend repräsentiert.

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